Mittwoch, 8. April 2020

Noch Bei Gott Zu Entdecken

"Es gibt eine tiefe, intensive Freude in Gott, die ich noch nicht aus ihm ausgeschöpft habe. [...*]"
Andrew A. Bonar, Diary, s. 130. 

*... die uns in Christus offen steht. 

Sogar Der Tod Selbst

"Sogar der Tod selbst, der ja das Ende von allem ist, obwohl er furchtbar und grausam für die Welt wirkt, ist doch für Gottes Knechte ein bequemes Bett. Er entlastet ihnen von all ihrem Elend und bringt sie zu ihrem Besitz eines himmlischen Königreichs. 
Deswegen sagt Salomon, "Der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt" (Pred. 7:1). Gott wird der Gott der Seinen nicht nur bis den Tod sein, sondern auch im Tod. Daher wirkt der Tod seinen eigenen Tod, und nicht unseren. Er ist ein entwaffneter und besiegter Feind für die Gläubigen, deswegen wollte Paulus sterben und mit Christus sein, was das Allerbeste ist (Phil 1:23). 
Obwohl der Tod furchtbar und grimm aussieht,  hat Christi Tod seinen Stachel von ihm entfernt, sodass der Tod uns ewige Freude mit sich bringt. Der Tod ist nur ein grimmer Diener, der uns zum himmlischen Palast führt."
Richard Sibbes, Werke, 5:260-261.

Montag, 6. April 2020

Wie Jesus Uns Begegnet

Was können wir von Jesus erwarten, wenn es uns schlecht geht? Wir müssen nicht raten, denn in Johannes 11 zeigt Jesus uns, genau wie Er uns in unserer Not begegnet: 

1. Er stärkt unseren Glauben vv. 1-16
Jesus liebt Lazarus (vv. 3,5) deswegen bleibt Er fern von Lazarus, als er krank ist (v. 6). Er hält seine (sichtbare) Hilfe eine Weile zurück, weil Er uns seine Liebe zeigen will. Lazarus Tod wird eine Gelegenheit sein, die Jesus gebraucht "damit ihr glaubt" (v.14). 

2. Er begegnet uns mit Wahrheit vv. 17-27
Martha will verstehen, was geschehen ist. Und hilft Jesus ihr die Wahrheit über Lazarus, und, noch wichtiger, die Wahrheit über sich selbst zu verstehen. V. 26 "Ich bin die Auferstehung und das Leben".

3. Jesus begegnet uns mit Barmherzigkeit vv. 28-37
Mary leidet anders als Martha. Sie ist vom Verlust ihres Bruders überwältigt und fällt weinend vor Jesu Füßen. Jesus sieht sie und geht zu ihr in ihrem Leid. V. 35 "Jesus weinte". Jesu Barmherzigkeit ist immer größer als unsere Trauer. Er sammelt unsere Tränen in einer Flasche auf, (Ps 56:8) bis Er eines Tages jedes Auge trocknet und uns ewig glücklich stimmt.

4. Jesus begegnet uns mit Macht
Voller Zorn gegen den Tod (v.38) Jesus marschiert auf das Grab, und befiehlt in lauter Stimme: "Lazarus, komm her!" Und mit seinem Wort zerbricht Jesus die Macht des Todes über Lazarus. Durch dieselbe Macht wird Er uns vom Tod befreien, und bis dahin uns erhalten und segnen, dass unser Kreuz zu einer Krone gewendet wird. 

Jesus kann uns so begegnen, weil Er für uns stirbt (v.52), um uns zusammenzubringen und zu erlösen. 

Kleine Enttäuschungen Und Großartige Ergebnissen

"Echt herrlich zu sehen, wie kleine Enttäuschungen für uns in Gottes Vorsehung oft zu absolut besten Ergebnissen führen" 
Andrew A. Bonar, Diary and letters, s.131.

Donnerstag, 2. April 2020

In Schwierigen Zeiten

Andrew Murray schrieb folgendes 1895 als Ermutigung für ihn nach einer Verletzung einige Wochen davor:
"In schwierigen Zeiten, bekenne:  
Zuerst, dass Er [Gott] mich hierhin gebracht hat. Es ist durch seinen Willen, dass ich in dieser Notlage stecke, in dieser Tatsache will ich ruhen. 
Zunächst, dass Er in seiner Liebe mich hier halten, und mir Gnade geben wird, mich als sein Kind zu benehmen. 
Danach, dass Er die Prüfung zum Segen machen, mir die Lektionen lehren, und mir die Gnade geben wird, die Er mir schenken will. 
Zuletzt, dass Er in seiner guten Zeit mich auch rausbringen wird, wie und wann weiß Er. 
Ich will also sagen, ich stehe hier
1. In Gottes Führung
2. In seiner Hand
3. In seiner Schule
4. In seiner Zeit"