Samstag, 21. April 2012

Der Ruin Aller Freude

"Die Sünde ist der Ruin aller Freude. 
Alles, was wir mehr als Christus lieben, zerstört uns." 

Freitag, 20. April 2012

Du Wirst Vor Ihm Stehen

"Die Geschöpfe kamen in großer Eile, deren Augen heller und heller, als die den stehenden Sternen näherten. Aber als sie zu Aslan kamen, passierte denen ein von zwei Dingen. Sie alle schauten Ihm direkt ins Gesicht, Ich glaube nicht, dass sie da irgendeine Wahl hatten. Und als einige dahin schauten, änderte ihre Gesichte auf einer furchtbaren Art und Weise; Hass und Furcht füllten ihre Gesichte. Jedes Geschöpf, das Aslan so ansah, gingen dem linken Weg entlang und verschwunden in dem tiefen schwarzen Schatten Aslans... Die Kinder sahen sie nie wieder. ... Andere aber schauten Aslan ins Gesicht und liebten Ihn, auch wenn einige von denen sehr verängstigt waren. Alle dieser Geschöpfe gingen in die Tür ein, die auf der rechten Seite Aslans war."
(Der Letzte Kampf, C. S. Lewis.)
"Egal, was du jetzt von Ihm hältst, eines Tages wirst du vor Jesus stehen. Am diesen Tag wirst du Ihn weder als ein kleines Kind noch als einen auf einem Kreuz sterbenden Mann. Er wird vor dir als der herrliche und erhobene Sohn des Menschen stehen. Du wirst sehen, wo die Nageln in seinen Händen waren, aber statt einer Dornenkrone, wird eine Krone der Herrlichkeit auf seinem Kopf sein. Er wird mehr überwältigend sein, als du es dir vorgestellt hast; seine Majestät umwerfender, als man es sich für möglich halten konnte. 
Es wird keine Missverständnisse über seine Identität geben; der Herr, der Messias, der Bild des Unsichtbaren Gottes, das Fleisch gewordene Wort. Keiner wird sich fragen, ob es andere Götter neben ihm gibt. Keiner wird sich die Möglichkeit eines verlorenen "geschichtlichen" Jesus überlegen. Keiner wird es wagen, zu behaupten, dass eine geheime Gruppe oder abtrünniger Junger sich Jesus ausgedacht hätte. Ab diesem Moment wird es weder Skeptiker noch Atheisten geben. Jedes Knie wird sich beugen. Jede Zunge wird bezeugen, dass Jesus Christus der Herr ist. Es wird die unleugbare Schlussfolgerung von jedem, der Ihn sieht. 
Und so wie du vor diesem Christus stehst, wirst du auch alleine stehen. Du wirst dich nicht in der Menge verstecken können. Niemand wird zwischen dir und Christus stehen, weder Familie, noch Gemeinde, noch sonst jemand. Deinen Namen wird gerufen und du wirst vor Ihm stehen. 
In diesem Moment wird das, was deine Eltern von dir gehalten haben, völlig egal sein. Ob du beliebt, reich oder schlau warst, wird keinen Unterschied machen. Deine Diplome werden dir nichts nutzen. Auf deine Begabungen und deine irdischen Schätze wird es auch nicht kommen. Du wirst Christus sehen, so wie Er ist, und du wirst nicht neutral sein. Deine Reaktion wird nicht lauwarm sein. Keiner wird unschlüssig sein, oder zwischen den Fronten stehen. Entweder wirst du begeistert erkennen, dass Dieser Den ist, Den du geliebt hast, und nach Dem du dich gesehnt hast. Oder du wirst es hassen, auf den Lieblichen zu schauen, statt auf dich selbst."

Ich Bat Den Herrn, Dass Ich Wachsen Möge

Ich bat den Herrn, dass ich wachsen möge
und noch ernster sein Angesicht suchen möge.
In Glauben, Liebe und in aller Gnade,
dass ich seine Erlösung besser begreifen,
und noch ernster sein Angesicht suchen möge.

Ich hoffte, dass in einer günstigen Stunde
Er meine Bitte sofort erfüllen werde, 
und durch seiner Liebe zwingenden Kraft
meine Sünden niederringe und mir Ruhe gebe.

Doch stattdessen ließ er mich
Die versteckten Übel meines Herzens spüren;
Und die wütenden Kräfte der Hölle
Meine Seele in allen Teilen angreifen.

Zitternd, schrie ich, "Herr, warum machst Du dies?
Willst Du deinem Wurm in den Tod jagen?"
"Auf dieser Art und Weise," antwortete der Herr,
"Erhöhe Ich Gebete um Gnade und Glauben.

Diese Anfechtungen nutze Ich
Um dich von Selbst und Stolz zu befreien.
So zertrete ich dein irdisches Glück
Damit du dein Alles in mir findest."
John Newton

Sonntag, 15. April 2012

Zusammen Für Das Evangelium

Die Leiter der Together for the Gospel Konferenzen über ihr Herz für das Evangelium:

"Wir sind Brüder in Christus, vereint in einer grossen Sache – zusammenzustehen für das Evangelium. Wir sind davon überzeugt, dass das Evangelium von Jesus Christus falsch dargestellt, missverstanden
und an den Rand gedrängt wurde, in vielen Gemeinden und unter vielen, die den Namen Christi
gebrauchen.

Kompromittierung des Evangeliums hat zur Verkündigung von falschen Evangelien, zur Verführung
vieler Geister und Bewegungen und zur Schwächung des Zeugnisses der Kirche geführt.  Wir glauben, dass die Antwort auf diese Verwirrungen und Kompromisse wie in vorherigen Zeiten theologischer und geistlicher Krisen in der Kirche, in einer umfassenden Wiederentdeckung und Wiederbestätigung des Evangeliums liegt – und im Schulterschluss von Christen aus evangelischen Gemeinden, die Gottes Herrlichkeit in dieser gefallenen Welt repräsentieren.

Ebenso sind wir brüderlich vereinigt in tiefer Sorge um die Kirche und das Evangelium. Diese Sorge richtet sich speziell auf bestimmte Trends innerhalb der Kirche heute. Wir sind besorgt über die Tendenz so vieler Gemeinden, die Wahrheit mit Methoden, Theologie mit Therapie und Dienst mit Management zu ersetzen.

Wir sind ebenso besorgt darüber, dass Gottes herrliche Absicht für die Gemeinde Christi so oft überschattet wird durch so viele andere Themen, Programme, Techniken und Prioritäten. Darüber hinaus hat die Verwirrung über wichtige Fragen betreffend der Autorität der Bibel, der Bedeutung des Evangeliums und der Natur der Wahrheit, die Kirche ernsthaft geschwächt in ihrem Zeugnis, ihrem Dienst und in ihrer Identität.

Wir stehen zusammen für das Evangelium – und für eine vollkommene und froh machende Wiederentdeckung des Evangeliums in der Kirche. Wir sind überzeugt, dass eine solche Wiederentdeckung sich in Form treuer evangelischer Gemeinden zeigen wird, die treue Zeugen der Herrlichkeit Gottes und der Kraft des Evangeliums Jesu Christi sein werden."

Ihre achtzehn herrliche Aussagen über das Evangelium Gottes kann man hier lesen.

(Die theologische Grundlage von Evangelium21 ist auch sehr lesenswert.)

Mittwoch, 11. April 2012

Hässlich Und Hassenswürdig

Das christliche Leben ist vor allem ein Leben der Zuneigungen. Wichtiger, als was wir machen, ist was wir lieben und hassen. Oft wird darüber nach gedacht, wieso es gut ist, Christus zu lieben. Seltener wird darüber gesprochen, wieso wir die Sünde hassen sollen.
  • Wegen der Sünde kam der Tod in die Welt, (Römer 5: 12, 19).
  • Die Sünde ist die Lieblingsfrucht des Teufels, (Gen 3: 1, 4-5).
  • Die Sünde verfinstert unser Herz und verstockt unseren Verstand, (Eph 4: 17-19).
  • Die Sünde betrügt uns, (Heb 3: 13).
  • Die Sünde bringt uns unter dem ewigen Zorn Gottes, (Eph 2: 3).
  • Die Sünde versklavt uns, (Joh 8: 28).
  • Die Sünde häuft Verachtung auf die majestätische Herrlichkeit Gottes, (Röm 1: 21, 3: 21).
  • Gott hasst die Sünde, (Sprüche 6: 16-19)
  • Die Sünde ist hassenswürdig, denn sie erhebt sich gegen den guten Gott, der ewig liebenswürdig ist.
Der Puritaner Ralph Venning hat es so zusammengefasst: 

"Wie Gott heilig ist, all heilig, nur heilig, insgesamt heilig und immer heilig, so ist die Sünde sündhaft, all sündhaft, nur sündhaft, insgesamt sündhaft und immer sündhaft."

Daher lasst uns die Sünde hassen. Vor allem unsere eigenen Sünden, die krebsartig in uns wirkt um uns zur Vernichtung zu bringen. Wie können wir die Sünde kleinreden, wenn sie, wenn es ihr gelingen würde, uns von Gott trennen und unter seinem Zorn bringen würde.

Dienstag, 10. April 2012

Wieso So Viele Predigten!?

"Das größte Nutzen, dass die Zuhörer von einer Predigt genießen, ist der Eindruck auf dem Herz und den Gedanken, den die Predigt macht, während sie gepredigt wird. Das Wichtigste ist nicht unsere Erinnerung an die Predigt, der Inhalt und Eindruck, die uns später noch einfallen."Jonathan Edwards. 
Im Prinzip ist es wie in einem Fitness Studio, - (nur tausend mal besser!) Man geht ins Fitness Studio, nicht um die Erinnerungen des Fitness Studios im Kopf zu behalten, sondern wegen dem, was passiert, wenn du trainierst. Muskeln wachsen. So ist es mit uns, wenn wir eine Predigt hören. Unsere Fähigkeiten die Schönheit Gottes zu erkennen und geniessen wachsen, wir werden ein kleines Stück fähiger Gott zu lieben, indem wir seine Herrlichkeit sehen und dadurch von dem Geist in Christi Ebenbild verwandelt werden, (2 Kor 3: 18)


Folglich, wie sollen wir für unsere Prediger beten? Oder für uns selbst, bevor wir eine Predigt hören. 
Herr, 
öffne Du mir die Augen, 
damit ich wunderbare Dinge aus deinem Wort sehe. 
(Psalm 119: 18)


(Zitat und Gedankenanstoss von The Cripplegate.)

Freitag, 6. April 2012

Für Uns Zur Sünde Gemacht

"Jesus hängt am Kreuz. Ein ekelhafter Geruch fällt Jesus auf. Es ist nicht der Geruch der offenen Wunden. Es ist etwas anderes. Und es kriecht in ihm. Er hebt seinen Blick auf seinen Vater. Sein Vater schaut zurück, aber Jesus erkennt seine Augen nicht mehr. Sie durchstechen die unsichtbare Welt mit Feuer und verdunkeln den sichtbaren Himmel. Und Jesus kommt sich dreckig vor. Zwischen Himmel und Erde hängt Er. Jetzt ist seine Haut mit menschlichem Dreck und noch schwärzer seine Seele mit der menschlichen Bosheit beschmutzt.
Der Vater redet: “Sohn des Menschen! Warum hast du gegen mich gesündigt? Warum hast du Verachtung auf meine majestätische Herrlichkeit gehäuft? Du bist selbstständig und selbstgerecht, du verehrst dich selbst, bist eingebildet und voller egoistischem Ehrgeiz. Du stiehlst meine Herrlichkeit und betest dich selbst an, statt den, der dich geschaffen hat. Du bist ein gieriger, fauler, gefräßiger Verleumder und Lästerer. Du bist ein lügender, hochmütiger, undankbarer, gemeiner Ehebrecher. Du bist ein Sexualverbrecher, du machst Pornographie und erfüllst deine Gedanken mit Schande. Du hast meine Wahrheit mit einer Lüge getauscht, du verehrst das Geschöpf statt den Schöpfer. Deswegen habe ich dich deinen homosexuellen Sehnsüchte hingegeben, da du dich nachdem sehnst, was Ich verboten habe. Mit deinem ganzen Herzen liebst du das verdorbene Vergnügen. 
Du hasst deinen Bruder und mordest ihn mit den Waffen des Zornes deines Herzens. Du schlachtest Babys, weil es dir das Leben einfacher macht. Du unterdrückst die Armen, bist ein Sklavenhändler und passt nicht auf die Bedürftigen auf. Du verfolgst mein Volk. Du liebst Geld, Ehre und Anerkennung. Du ziehst einen Mantel der externen Frömmigkeit an, aber deine Seele ist ein Haufen toter Knochen. Du Heuchler! Du bist lauwarm und liebst die Welt. Du begehrst das, was dir nicht gehört, und da du es nicht haben kannst, tötest du um es zu haben.
Du bist mit Eifersucht, Wut, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit gefüllt. Die Schuld für deine Sünden schiebst du auf andere, du bist zu stolz um deine Sünden überhaupt Sünde zu nennen.
Du denkst nie bevor du sprichst. Und deine Zunge ist messerscharf, sie schneidet und verwundet mit ihrer Kritik und der sündigen Verurteilung. Deine Wörter schenken keine Gnade. Stattdessen ist dein Mund ein Brunnen der Verurteilung, der Schuld und des obszönen Redens. Du bist ein falscher Prophet, der Menschen auf den falschen Weg führt. Du verspottest deine Eltern. Du hast keine Selbstkontrolle. Du bist ein Verräter, der gerne Trennung und Spaltung verursacht. Du bist ein Trinker und ein Dieb. Du bist ein verängstigter Feigling, du vertraust mir nicht. Du lästerst mich. Du bist ein fauler, halbherziger Ehemann. Du willst eine Scheidung haben, und damit zertrittst du das Gleichnis meiner Liebe für die Gemeinde. Du bist ein Zuhälter und ein Drogenhändler. Du liebst die schwarze Magie und betest Dämonen an. Die Liste deiner Sünden kennt kein Ende vor meinen Augen. Ich hasse diese Dinge in dir. Du verekelst mich, und mein Zorn gegen deine Sünden füllt mich. Jetzt, trinke meinen Becher!
Jesus trinkt. Er trinkt jeden Tropfen der verbrühenden Flüssigkeit des Zorn Gottes gegen die Sünde. Dies ist der Becher des Vaters; allmächtiger Zorn und Hass auf alle Sünde von Menschen von allen Generationen von aller Zeit. Allmächtiger Zorn auf einen Menschen ausgegossen, der nackt am Kreuz hängt. Der Vater kann seinen beliebten Sohn, den Schatz seines Herzens, sein Ebenbild, nicht mehr anschauen. Er schaut weg. 
Jesus schiebt sich nach oben auf dem Kreuz und heult zum Himmel; “Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?”"
Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.   2 Korinther 5: 21

 Übersetzt aus dem Amerikanischen von Rick Gamache, Pastor von Sovereign Grace Fellowship, Bloomington, MN. 

Die Sklaverei Der Menschen Und Die Unaufhörliche Gnade Jesu

(Teil 4 von 4. Teil 1 hier)
Es gibt allerdings ein kleines Problem. Ich habe die größte Überraschung des Textes noch nicht erwähnt. Hast du es gesehen? Jesus bekommt drei Fragen gestellt, zwei antworte Er mit ja und eine mit nein. Verse 12-13 Und sie baten ihn und sagten: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie hineinfahren! Und er erlaubte es ihnen.”  Dann Vers 17 Und sie fingen an, ihn zu bitten, dass er aus ihrem Gebiet weggehe.” Ja, Er ging weg. Dritte Frage, von dem neu Bekehrten; Verse 18-19. Und als Jesus in das Boot stieg, bat ihn der, der besessen gewesen war, dass er bei ihm sein dürfe. Und er gestattete es ihm nicht, sondern spricht zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan und sich deiner erbarmt hat.

Wenn wir so als Eltern handeln würden, würden unsere Kinder uns hassen. Die böse Kinder dürfen machen, was sie wollen, aber die Bitte des guten Kindes wird abgelehnt. UNFAIR! Also warum sagt Jesus ja zu Dämonen und Leuten, die ihn ablehnen, und nein zu einem neuen Christ? Ist Er verrückt? Böse? Oder will Er doch nicht mit uns sein? 

Wenn Jesus nein zu uns sagt, ist es nur weil Er eine viel größere Gnade für uns bereit hat, als das, was wir von ihm erbitten. Dieser Mensch soll zurück in sein Haus und seine Gegend gehen und der erste Missionar unter diesen Heiden sein. Der Zehnstädtegebiet, wo er herkam, war nämlich keine jüdische Gegend. Dieser Mensch hat Christi Barmherzigkeit und Christi Botschaft bekommen. Schenkt Christus uns Rettung, schickt Er uns von ihm zu reden. Hier haben wir ein Beispiel für uns, die Christi Gnade bekommen haben. Wir dürfen Jesus nicht für uns behalten!

Siehe hier auch die Größe der Barmherzigkeit Christi. Diese Menschen im Zehnstädtegebiet haben Jesus fortgeschickt, aber Jesus ist nicht dazu bereit, sie so zulassen. Oh wie Er dich liebt. Jedes Mal, wo du weg von ihm läufst, bringt Er dich wieder zu ihm. Er schenkt Gnade um Gnade zu uns. Er sucht seine verlorenen Schafe.

Lasst unsere Hoffnung für unsere Freunde, für unsere Feinde, für die Welt nie auf sie gesetzt werden. Sie sind alle versklavt, genau wie wir waren. In sich selbst sind sie hoffnungslos verloren, ob sie respektabel Nachbarn sind, oder Schwerverbrecher, ob Sozialarbeiter oder Pädophile. Aber lasst uns sie nie als hoffnungslos abschreiben. Solange ein Mensch lebt, kann Christus ihn retten. Welche Ermutigung haben wir hier für unsere Freunde zu beten? Dann wie lange sind Gottes Arme um sie zu retten!

Dienstag, 3. April 2012

Die Sklaverei Der Menschen Und Die Unaufhörliche Gnade Jesu (3)

Punkt 3 - Jesus kann und will retten.                    (Teil 3 von 4. Teil 1 hier)
Einige jahrelang in der Schule habe ich Hockey gespielt. Ich war nie besonders gut, abgesehen von einem Semester, als ich 14 war, wo ich in der ersten Mannschaft für unseren Jahrgang gespielt habe. Ich erinnere mich an einem Spiel, wo wir schlecht gespielt haben und unser Trainer vor lauter Wut und Frust fast explodiert ist. Er wollte uns helfen und für uns spielen, aber er konnte nicht. Er war kraftlos zu retten. Ein solches Problem kennt Jesus aber nicht. 

Die Dämonen sehen Jesus und werfen sich vor ihm hin. Sie bekennen, dass Jesus Christus Gott ist, der Sohn des Höchsten. Sie wissen, dass Er Herr über sie ist. Jetzt, so wie in der Zukunft. Deswegen sagen sie zu Jesus, “quäle mich nicht!” (v.7) Die Dämonen erkennen in Jesus, den, der sie für alle Ewigkeit richten wird. Wie groß ist Jesu Macht gegen die Dämonen und wie barmherzig ist Er gegen dem Mensch. Der Besessene wird gleich vor Jesus sitzen und Frieden geniessen, aber mit denselben Wörter wird Jesus die Dämonen in den Tod austreiben. 

“Und er (Legion) bat ihn sehr, dass er sie nicht aus der Gegend fortschicke. 11Es war aber dort an dem Berg eine große Herde Schweine, die weidete. 12Und sie baten ihn und sagten: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie hineinfahren! 13Und er erlaubte es ihnen.” (Verse 11-13)

Lasst uns nie denken, dass der Teufel auf derselben Stufe wie Gott steht. Die Dämonen dürfen nur das machen, was Jesus denen erlaubt. Der Teufel kann keinen Finger heben, ohne dass Gott in seiner Weisheit und Gnade es ihm erlaubt.  Aber warum lässt Jesus die Dämonen in den Schweine gehen? Warum hat Jesus es ihnen erlaubt, ihren bösen Willen auszuüben? 

Jesus hat die Dämonen nicht ausgetrieben um angeberisch ein Super Talent Show zu gewinnen. Sondern Er hat’s gemacht um dem Menschen einen Beweis zu geben, dass er jetzt echten Frieden hat. Hier ist etwas, woran der ehemalige Besessener sich immer wieder orientieren kann. Er hat mit seinen Augen gesehen, wie die Dämonen von ihm ausgetrieben wurden. Er brauchte nie wieder daran zu zweifeln, ob Jesus ihn geheilt und gerettet hat oder nicht. Die Dämonen sind in die Schweine gegangen und die Schweine sind ins Wasser gestürzt. Es könnte kaum klarer sein, er ist jetzt und für allezeit frei! Das sehen wir bestätigt im Vers 15, wo er wie ein Schüler zu Jesu Füßen sitzt, vernünftig und bekleidet. Jesu Gnade hat ihn gerettet. Und für diesen Mensch war der entscheidende Punkt, da als die Schweine gestorben sind.


Lieber Freund, wenn du heute an Jesus glaubst, dann hat Gott auch so in deinem Leben gehandelt. In unserer Dunkelheit hat Er das Licht der Herrlichkeit Christi scheinen lassen. Er hat uns aus dem Reich der Finsternis geholt und in das Königtum seines beliebten Sohnes gesetzt. Er hat uns am Kreuz erkauft und durch das Geschenk seines Geistes haben wir geglaubt und sind frei gemacht worden. Wir tragen noch die Narben der Sünde, wir handeln oft noch, als ob wir noch Sklaven wären, aber wir sind frei! Zur Freiheit hat der Sohn uns befreit, denn wen der Sohn befreit, der ist wirklich frei.

Aber wer kennt diese Momente der Verzweiflung nicht, wo der Geist uns unsere verfallene Natur offenbart, wo wir mit schmerzhafter Klarheit sehen, wie egoistisch wir wirklich sind? “Ach, nein, ich habe so wenig Liebe zu Christus. So wenig Dankbarkeit, so wenig von seinem Licht. Bin ich überhaupt Christ? Will Er mich überhaupt gebrauchen, geschweige dann mich lieben?” Wo ist Trost für uns zu finden? Nicht in unserer Leistung, nicht in uns selbst, nicht sogar in erster Linie in erhöhten Gebete. Wende dein Blick auf Golgotha. Siehst du dort, wie der Brautigam aus Liebe für seine Braut, alle ihre Schulden auf sich nimmt. Höre dort das triumphierende Liebeslied deines Königs; “Es ist vollbracht!” Der Besessene sah auf tote Schweine, wir schauen auf ein viel größeres Wunder: einen himmlischen Retter. Keine Umstände sind bewegender als dieses Ereignis, keine Sicht der Schuld größer als dieses sterbende Lamm und keine Schreie der Sünde lauter als seine Schrei der Liebe; “es ist vollbracht!” 

Es ist schlimm, die Sünde auf dem Gewissen mit sich herumzuschleppen. Es ist wunderbar, auf Christus zu sehen, und die Gewicht deiner Sünde zu tragen, wie David Goliaths Kopf in Triumph in seiner Hand getragen hat. Wie wir jubeln dürfen; die Schweine sind tot und wir sind befreit um Gott zu kennen und geniessen! Jesus hat uns gerettet!

Montag, 2. April 2012

Die Sklaverei Der Menschen Und Die Unaufhörliche Gnade Jesu (2)

“Jeder ist ein Sklave der Sünde? Aber ich kenne viele Nichtchristen, die nicht so sind. Ihre Ehe läuft gut, sie kümmern sich um ihre Kinder, sie sind vorbildliche Angestellten, und helfen sogar bei einer Wohltätigkeitsorganisation mit.” Wie kannst du sagen, dass diese Menschen, die teilweise besser Leben als wir führen, auch Sklaven der Sünde sind?

Die Antwort liegt hier in der Geschichte. Denn nur ein Mensch hat unter den Grüften gewohnt; alle andere haben in der Stadt gewohnt. Sie hatten Geschäfte, einige haben Schweine geweidet, sie haben vielleicht auch versucht den Besessenen zu helfen, ihm Ketten aufgelegt um ihn zu schützen. Sie waren normale Menschen, wie wir. Nicht perfekt, aber sicher keine Sklaven der Sünde, oder?

Man sagt, dass der erste Schritt bei den Anonymen Alkoholiker Treffen ist zu gestehen, dass man ein Problem mit Alkohol hat. Sie wissen nämlich, dass die Alkoholiker die am meisten gefährdet sind, sind die, die nicht zugeben, dass sie ein Problem haben. Sie sind von sich selbst überzeugt und blind zu der Gefahr in der sie stehen.

2) Hier ist die zweite Eigenschaft unserer Knechtschaft: wir sind blind in unserer Selbstgerechtigkeit.

“Und die Hüter der Schweine flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land; und sie kamen, um zu sehen, was geschehen war.15Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, bekleidet und vernünftig sitzen, und sie fürchteten sich. 16Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war und das von den Schweinen. 17Und sie fingen an, ihn zu bitten, dass er aus ihrem Gebiet weggehe.”

Die Menschen aus der Stadt haben Jesus gebeten, abzuhauen. Sie wollen ihn nicht mehr haben. Sie sehen den Mensch, der besessen war. Jetzt sitzt er still, vernünftig und bekleidet zu Jesu Füßen, nicht mehr tobt und schreit er. Nicht mehr versucht er sich selbst und anderen Weh zu tun. Und sie fürchten sich. Schweine weg, Dämonen weg und der Mann geheilt. 

“Gehe Weg von uns Jesus! Lass uns in Ruhe! Wir wollen Dich nicht! HAU AB! Wir wollen den amerikanischen Traum. Wir wollen Wohlstand, Gesundheit und Ruhe. Wir wollen Gott sein, nicht Gott kennen.” Wenn du die Sünde definieren willst, dann hier ist die perfekte Definition: Sünde ist etwas besser als Jesus zu finden.

Das machen die Menschen aus der Stadt; lieber Ruhe haben als Jesus. Es fällt uns schwer in unserer materialistischen Gesellschaft die Sündhaftigkeit dieser Sünde zu erkennen. Jesus hat doch gerade zweitausend Schweine getötet; einige in der Stadt wurden heute Abend kurz vor Bankrott stehen. Ist es nicht logisch, Jesus wegzuschicken?

Aber Jesus hat gerade einen Menschen geheilt und von Dämonen gerettet. Er hat einem hoffnungslosen Fall Leben geschenkt. Er hat gezeigt, dass der hoffnungsloser Fall eben nicht nur einen Fall ist, sondern eine Person, die Jesus liebt. Und wenn Jesus das für ihn machen konnte, wie viel mehr konnte Er sicher für sie tun. Gäbe es keine anderen Kranken in der Stadt? Gäbe es keine Probleme in ihrem Leben, wo sie Hilfe nötig hatten? Gäbe es keine Sünde, die Vergebung braucht? 

Nein, diese Menschen sind zu selbstüberzeugt. Sie brauchen keine Hilfe. Sie brauchen keine Befreiung, keine Vergebung; sie brauchen Gott nicht. Die Selbstgerechtigkeit ihrer Herzen hat sie völlig verblendet, sodass sie ihren eigenen Lage nicht erkennen. Wie Jesus selbst sagt, “Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden.” (Joh 3: 19-20)

Diese Lehre der Knechtschaft und Selbstgerechtigkeit der Menschen hat viele praktische Konsequenzen für uns als Christen und zusammen als Gemeinde. Lasst uns nie denken, dass Christentum dasselbe wie Moralismus ist. Die Botschaft Jesu ist nicht, “Du bist OK, sei nett und brav und Gott wird dich lieben.” Diese Botschaft stinkt nach dem Teufel und ist ein breiter Pfad, der direkt in die Hölle fährt, denn sie hält Leute fern von Christus. Wir wollen, dass die Welt Christus sieht und dass ihre Herzen von seiner Gnade und liebenden Güter erobert werden. Wir wollen nicht, dass die Welt versucht Ketten auf sich selbst zu legen um die Sünde zu verdrängen, in der Hoffnung, dass das genug für Gott ist. Wir sind unseren Freunden schuldig, wenn wir in unserer Evangelisation, denen nicht klar machen, dass sie versklavt sind. Sie müssen sehen, dass allein Jesus ihre Hoffnung ist, und dass Er die einzige Hoffnung ist. Kein anderer kann uns von der Knechtschaft der Sünde befreien.

Lasst uns auch unser Leben in Acht nehmen. Jeden Tag sind wir dazu geneigt zu denken, “Heute kann ich allein hinkriegen. Ich brauche Gott nicht.” Jeden Tag machen wir denselben Fehler wie die Menschen aus der Stadt. Wir müssen täglich zurück zum Kreuz gehen, damit wir sehen, wie sehr Gott uns liebt und wie sehr wir ihn brauchen.Die Menschen aus der Stadt schicken Jesus weg. Und genau das will jeder selbstgerechte Gedanke in uns. Selbstgerechtigkeit bringt mehr Menschen in die Hölle, als Pornografie, Mord, Diebstahl zusammen. Der erste Schritt, sie zu bekämpfen, ist Büße zu tun, vor Gott zu bekennen, dass unsere Herzen mit Selbstgerechtigkeit auch gefüllt sind.
(Teil 1)

Sonntag, 1. April 2012

Die Sklaverei Der Menschen Und Die Unaufhörliche Gnade Jesu

Die Sklaverei Der Menschen Und Die Unaufhörliche Gnade Jesu (Markus 5: 1-20)
Was ist das größte Problem der Welt? Ist es Krieg? Terrorismus? Armut? Politik? Religion? Gier? Alle diese Antworten sind große Problemen, aber wenn man die genauer betrachtet, sind sie alle nur Konsequenzen von anderen Problemen. Terrorismus kommt von Politik und Ungerechtigkeit. Politische Probleme kommen von Gier und Interessenkonflikte, usw. 

In 1910 hat die englische Zeitung The Times ihren Lesern eine Frage gestellt. “Was ist das Problem mit der Welt heutzutage?”  Die kürzeste Antwort kam angeblich von dem Denker und Dichter G.K. Chesterton. “Sehr geehrter Herr, Ich bin es. Hochachtungsvoll, G.K. Chesterton.

Wir Menschen sind unser größtes Problem. Warum? Gott wird uns die Antwort heute in Markus 5: 1-21 geben. Diese Geschichte ist nämlich nicht nur eine Geschichte von Jesu Heilung eines Besessenen, sondern sie sagt uns wieso so wie sind, wie wir sind. Zur unseren Trost werden wir auch sehen, wie Gott in Jesus unsere Knechtschaft überwunden hat, damit wir ihn kennen können.
  1. Wir sind unter der Knechtschaft der Sünde. 
  2. Wir sind blind in unserer Selbstgerechtigkeit.
  3. Die erstaunliche Gnade Jesu.
  1. Wir sind unter der Knechtschaft der Sünde.
Verse 3 und 4: “Selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden, da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen.”

Es ist eine bittere Ironie, dass seine Freiheit von den Ketten nur eine schreckliche Folge seiner Sklaverei ist. Man hat versucht ihn Ketten aufzulegen, und es ist denen nicht gelungen. Er hat die zerrissen. Wer kann dies hören und nicht an unsere guten Vorsätze zum neuen Jahr denken. Hier erkennen wir, dass wir Probleme haben und beschließen, unsere Probleme allein zu überwinden. Welche Überraschung, unsere Versuche scheitern, und so versuchen wir’s erneut nächstes Jahr. Aber, dass wir uns nicht ändern können, liegt nicht an mangelhaften Programme, oder ungünstigen Umstände. Nein, wir sind das Problem. Unsere Sklaverei ist stärker als die Ketten der Selbstverbesserung, womit wir so oft versuchen unser Leben auf die Reihe zu kriegen. So oft legen wir uns diese Ketten an, “mehr wollen”, “das Leben akzeptieren”, “Ich mache das nie wieder, ich verspreche dir”. Und es geht uns elend, da diese Ketten genauso wenig taugen, wie ein Rettungsboot aus Papier in einem Seesturm. Wir sind Sklaven der Sünde. Genau wie der Besessener sich selbst nicht befreien konnte, weder von den Ketten noch von den Dämonen, können wir uns auch nicht befreien.

Der Autor Oscar Wilde hat einmal gesagt, dass ein Gentleman niemanden aus Versehen beleidigt. Ebenso versteht mich hier richtig, denn die Bibel beleidigt niemanden aus Versehen. Gott sagt nicht, dass jeder Mensch 6,000 Dämonen, oder sogar nur einen, hat. Nicht jeder Mensch ist so besessen wir der Mensch hier in Markus 5. Aber, soweit muss es auch nicht kommen, damit wir versklavt seien. 

Jeder, der sündigt, ist ein Sklave der Sünde”; Jesus, Johannes 8: 34. Jeder. Jeder Mensch in seinem natürlichen Zustand, kann nur das machen, was er will. Und er will nur die Sünde. Kein Mensch in seiner Sklaverei will Gott kennen oder verherrlichen; sein Herz will Gott nicht lieben, sein Verstand will Gottes Wahrheit nicht akzeptieren, er will sich selbst im Zentrum haben, und nicht Gott. Gott hat uns für sich selbst geschaffen und wir wollen stattdessen für uns selbst leben. In unserer abartigen Suche nach freier Unabhängigkeit von Gott, sind wir alle gefangen.

(Morgen - Teil 2)